Unsere Ziele

Unsere Ziele

Die Verkehrssicherheitsinitiative OÖ

Sicher ans Ziel

Das oberösterreichische Verkehrssicherheitsprogramm „Sicher ans Ziel“ orientiert sich inhaltlich und strategisch an den Rahmenbedingungen der EU und an der österreichischen Verkehrssicherheitsstrategie 2021 – 2030. Zusätzlich werden regionale Maßnahmen und Schwerpunkte behandelt, um eine Optimierung der Verkehrssicherheit in Oberösterreich zu erreichen.

Die Zahl der Verkehrstoten soll um 25 %, die der Verletzten um 20 % gesenkt werden. Unfälle sollen um 10 % bis zum Jahr 2030 reduziert werden. Das langfristige Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit bis 2050 ist eine „Vision Zero“ – eine Reduktion auf 0 Verkehrstote. Bei diesem langfristigen Ziel stehen die Vision und der Weg zur Zielerreichung im Vordergrund.

Unter Berücksichtigung demografischer und gesellschaftspolitischer Trends sowie technischer Entwicklungen wurden spezifische Zielgruppen ausgefiltert und Maßnahmen zur Reduktion von Unfällen, Verletzten und Getöteten in den Interventionsbereichen definiert. Bei den gewählten Maßnahmen fließen internationale und nationale Erfahrungswerte aus Verkehrssicherheitsprojekten ein.

Die Maßnahmen orientieren sich an:

Maßnahmen der Verkehrsinitiative Sicher ans Ziel des Landes OÖ Leitlinien für Maßnahmen zur Verkehrssicherheit – Quelle: Land OÖ
Zitat

Eine Verkehrskultur zu schaffen, in der Achtsamkeit, das Einhalten von Regeln und Geboten sowie der gegenseitige Respekt das Mobilitätsgeschehen prägen, ist die große Vision, die im Zentrum unseres Tuns steht.

Mag. Thomas Stelzer, Landeshautpmann

Porträt vom oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer

Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Bewährte und gut angenommene Maßnahmen aus dem vorangegangenen Verkehrssicherheitsprogramm werden beibehalten bzw. weiterentwickelt. Diese sind:

  • Bewusstseinsbildung
  • Sanierung von Unfallhäufungsstellen
  • Sondermarkierungen an ausgewählten Motorradstrecken
  • Überprüfungen der Sicherung von Eisenbahnkreuzungen
  • KFZ-Technik/Überprüfungen und Genehmigungen
  • Kooperation mit der Polizei
Zwei Kinder spielen mit einem silbernen Gokart im Garten.

Strategie

Die tragenden Säulen des oberösterreichischen Verkehrssicherheitsprogramms bilden die die Interventionsbereiche Bewusstseinsbildung, Infrastruktur und Technik sowie die Überwachung.

Mit Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen und Kampagnen sollen Verkehrsteilnehmer für ein sicheres und respektvolles Miteinander im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Zusätzlich sollen Wissen und Strategien zu Vermeidung von Risiken im Straßenverkehr vermittelt werden. Ein Schwerpunkt der der Bewusstseinsbildung im Programm ist, Verkehrsteilnehmer zu einem Perspektivenwechsel zu motivieren, um die Bedürfnisse anderer Verkehrsteilnehmer besser zu verstehen. Die Maßnahmen sollen zu einer positiven Verhaltensänderung führen.

Im Bereich Verkehrstechnik werden die gesammelten Unfalldaten aufbereitet und analysiert. So werden unfallträchtige Straßenstellen eruiert und anschließend Sanierungvorschläge erörtert. So werden Abteilungsübergreifend auch die Sicherheitsstandards von Eisenbahnkreuzungen überprüft und bei Bedarf neu gesichert. Ein Beitrag zur Verkehrssicherheit auf der Straße wird durch Fahrzeugüberprüfungen und -genehmigungen direkt durch die Abteilung Verkehr geleistet.

Die Überwachung durch die Polizei soll sicherstellen, dass die bestehenden Vorschriften im Straßenverkehr eingehalten werden. Dies hat sowohl präventive, als auch eine verkehrserzieherische Wirkung auf die Verkehrsteilnehmer.

Zitat

Machen wir uns gemeinsam auf den Weg zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Für eine lebenswerte und menschengerechte Zukunft der Mobilität.

Mag. Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur

Porträt vom oberösterreichischen Landesrat Günther Steinkellner
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