Sichtbar am Fahrrad

Sichtbar am Fahrrad

Schwerpunkt Sichtbarkeit

Dämmerungsunfälle am Rad

Vor allem im Herbst und Winter erschweren Nebel, Regen und Schneefall die Sicht und Sichtbarkeit. Besonders gefährdet sind zu dieser Jahreszeit Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Im langjährigen Trend zeigt sich ein Anstieg bei den Fahrradunfällen im Straßenverkehr. Der Anstieg der Unfallzahlen hängt unter anderem auch damit zusammen, dass immer mehr Personen das Fahrrad in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur sportlichen Betätigung nutzen.

Mit den kalten Außentemperaturen werden auch die Tage kürzer und die Nächte länger. Aufkommender Nebel, Regen und Schnee erschweren darüber hinaus eine klare Sicht und durch die früh einsetzende Dämmerung leidet zusätzlich auch die Reaktionsfähigkeit deutlich. All diese Umstände erhöhen das Risikopotential im Straßenverkehr. Besonders für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen stellen die Wintermonate eine gefährliche Jahreszeit dar.

Die Fahrradunfälle im Land OÖ von 2017 bis 2021 sind rückgängig Fahrradunfälle in OÖ 2017 bis 2021 – Quelle: Land OÖ

Der Anteil an Fahrradunfällen am gesamten Unfallgeschehen beträgt rund ein Viertel. Betrachtet man die Unfälle nach Antriebsart, ereignen sich rund 30% der Unfälle mit E – Bikes und rund 70% mit Fahrrädern mit Muskelantrieb. Bei den Verletzten spiegelt sich diese Verteilung ebenfalls wider. Bei den Getöteten sticht jedoch das E-Bike mit einem Anteil von fast zwei Drittel hervor.

Spot: Mach dich sichtbar – Radfahrer:innen
Spot: Mach dich sichtbar – Radfahrer:innen (Audiodeskription)

Sichtbarkeitsbeispiel

Eine Simulation zeigt den Sichtbarkeitsunterschied zwischen angebrachten Reflektoren und der Teilnahme am Straßenverkehr ohne Reflektor-Material. Im untenstehenden Bildausschnitte gibt sich der Fußgänger mit Reflektor-Material in über 50 Meter Entfernung, zu erkennen. Der Fußgänger der ohne Erkennungsmaterial unterwegs ist, kann lediglich in einer Entfernung von rund 25 Metern erkannt werden. Wie gefährlich das bereits im Ortsgebiet sein kann, zeigt sich, wenn Sichtweiten mit dem Anhalteweg verglichen werden.

Fußgänger in der Abenddämmerung wird durch den Scheinwerferkegel eines Autos kaum erfasst Beispiel zur Sichtbarkeit mit und ohne Reflektorbänder – Quelle: Land OÖ

Das Infrastrukturressort bietet daher Reflektorbänder an, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese sind in allen ÖAMTC und ARBÖ Stützpunkten, im Büro des Landesrates sowie unter der Email-Adresse: Reflektorband@ooe.gv.at kostenfrei erhältlich. Mit gut reflektierendem Material ist man etwa um den Faktor Fünf sicherer unterwegs.

Eine alte Frau sitzt am Steuer eines Autos

Aktion 40 Euro Gutschein

Fahrsicherheit 60+

Nutzen Sie die Bonus-Aktion für den Besuch eines Fahrsicherheitstrainings für alle Personen ab 60 Jahren. Ältere Menschen besitzen zwar in der Regel mehr Erfahrung, verlieren aber bei schwierigen Verkehrssituationen schneller den Überblick als jüngere Verkehrsteilnehmer.

Ein Motorradfahrer fährt mit einem alten Motorrad eine Passstraße im Gebirge

Aktion 40 oder 75 Euro Gutschein

Fahrtechnik Motorrad

Um die Unfallzahlen zu reduzieren, möchte das Verkehrsressort des Landes Oberösterreich möglichst viele Motorradlenkerinnen und Motorradlenker dafür gewinnen, ein Fahrtechniktraining zu besuchen. Das Land Oberösterreich bietet daher einen Sicherheitsbonus für den Besuch eines Fahrtechniktrainings in Form eines Gutscheines an.

Zwei E-Biker:innen fahren auf einer Schotterstraße inmitten einer grünen Hügellandschaft

25 Euro Bonus-Aktion

E-Bike Training 50+

Die motorisierte Fahrunterstützung ist insbesondere bei älteren Personen sehr beliebt. Birgt aber auch Gefahren. Sehr häufig bei E-Bike-Fahrern sind Schleuder- und Selbstunfälle ausgelöst durch die verhältnismäßig hohe Fahrgeschwindigkeit.

Eine lächelnde junge Frau steht auf einem E-Scooter auf einer Brücke

25 Euro Bonus-Aktion

E-Scooter Training

Nutzen Sie die Bonus-Aktion für den Besuch eines Fahrsicherheitstrainings für alle Personen ab 60 Jahren. Ältere Menschen besitzen zwar in der Regel mehr Erfahrung, verlieren aber bei schwierigen Verkehrssituationen schneller den Überblick als jüngere Verkehrsteilnehmer.

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