Blink mal wieder

Blink mal wieder

Schwerpunkt Blinken

Warum wir nicht blinken?

Rund 6.000 registrierte Unfälle ereignen sich jährlich auf OÖ’s Straßen. Einige dieser Unfälle können vermieden werden, wenn auf den heimischen Straßen richtig kommuniziert wird. „Blinken ist die symbolische Kommunikationsform auf der Straße und deshalb von enormer Wichtigkeit“, sagt Landesrat Mag. Steinkellner. Gemeinsam mit der WKOÖ startet das Verkehrsressort des Landes OÖ eine Bewusstseinsaktion, um die Blinkmoral in Oberösterreich wieder zu stärken.

Beim Spurwechsel auf der Landstraße. Beim Abbiegen in der Innenstadt. Beim Zufahren an den Fahrbahnrand. Beim Rausfahren aus dem Kreisverkehr und viele weitere Situationen fordern ein Signalgeben. Blinken ist Kommunikation! Und die ist Grundvoraussetzung für ein reibungsloses Miteinander – ganz besonders auf der Straße. Kommunikationsfehler im Verkehr gibt es viele. Die Gründe hierfür sind meist auf Gewohnheitseffekte, Kenntnislosigkeit oder Ablenkung zurückzuführen.

Das Land Oberösterreich präsentiert die Kampagne für Blinken im Straßenverkehr vlnr. Mag. Christian Strasser (Geschäftsführer WKOÖ Sparte Transport Verkehr und Verkehrspolitik), Mag. Wolfgang Schneckenreither (WKOÖ-Obmann der Sparte Transport und Verkehr), Mag. Günther Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur), Dr. Othmar Thann (Direktor KFV) und Dr. Peter Aumayr (Leiter der Abteilung Verkehr des Landes OÖ) – Quelle: Land OÖ/Daniel Kauder
Sujet der Initiative für Blinken im Straßenverkehr Sujet: Blinken oder es kracht – Land OÖ

Die Blinkmoral zahlreicher Autofahrer:innen nimmt mit der Zeit ab. Zunächst ist es eher Bequemlichkeit, die im Normalfall keine Konsequenzen hat. Wer sich das kognitive Muster – kein Unfall, kein Kratzer, kein Problem – beginnt einzuprägen, verfällt mit der Zeit jedoch dieser schlechten Gewohnheit. Ein weiterer Grund weshalb der kleine Hebel neben dem Lenkrad zu selten betätigt wird, ist Unwissenheit. Viele Verkehrsteilnehmer:innen wissen in bestimmten Verkehrssituationen gar nicht, dass geblinkt werden muss.

Zitat

Grundsätzlich gilt: Vor jedem Spurwechsel und jeder Änderung der Fahrtrichtung muss geblinkt werden. Wird nicht geblinkt, können andere Verkehrsteilnehmer:innen die Absichten des betreffenden Fahrzeugs nicht erkennen und benötigen mehr Zeit, um ihr Fahrverhalten entsprechend anzupassen. Dadurch wird das Gefahren- und Konfliktpotenzial erhöht.

Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV

Auch das Phänomen Ablenkung hat einen Einfluss auf das Blinkverhalten. Wer am Handy spielt, den Radiosender einstellt oder den Kaffee bei der Fahrt trinkt, hat keine zusätzliche Hand für den korrekten Blinkvorgang zur Verfügung. Ein nicht korrekter Blinkvorgang lässt sich entweder durch Nichtblinken oder Falschblinken unterscheiden. Während notorische Nichtblinker:innen möglicherweise Energie sparen, oder die telepathischen Fähigkeiten aller anderen Verkehrsteilnehmer:innen testen wollen, treten Falschblinker:innen mit verwirrenden Handlungen, die für chaotische Zustände sorgen, in Erscheinung.

Presseaussendung

Eine alte Frau sitzt am Steuer eines Autos

Aktion 40 Euro Gutschein

Fahrsicherheit 60+

Nutzen Sie die Bonus-Aktion für den Besuch eines Fahrsicherheitstrainings für alle Personen ab 60 Jahren. Ältere Menschen besitzen zwar in der Regel mehr Erfahrung, verlieren aber bei schwierigen Verkehrssituationen schneller den Überblick als jüngere Verkehrsteilnehmer.

Ein Motorradfahrer fährt mit einem alten Motorrad eine Passstraße im Gebirge

Aktion 40 oder 75 Euro Gutschein

Fahrtechnik Motorrad

Um die Unfallzahlen zu reduzieren, möchte das Verkehrsressort des Landes Oberösterreich möglichst viele Motorradlenkerinnen und Motorradlenker dafür gewinnen, ein Fahrtechniktraining zu besuchen. Das Land Oberösterreich bietet daher einen Sicherheitsbonus für den Besuch eines Fahrtechniktrainings in Form eines Gutscheines an.

Zwei E-Biker:innen fahren auf einer Schotterstraße inmitten einer grünen Hügellandschaft

25 Euro Bonus-Aktion

E-Bike Training 50+

Die motorisierte Fahrunterstützung ist insbesondere bei älteren Personen sehr beliebt. Birgt aber auch Gefahren. Sehr häufig bei E-Bike-Fahrern sind Schleuder- und Selbstunfälle ausgelöst durch die verhältnismäßig hohe Fahrgeschwindigkeit.

Eine lächelnde junge Frau steht auf einem E-Scooter auf einer Brücke

25 Euro Bonus-Aktion

E-Scooter Training

Nutzen Sie die Bonus-Aktion für den Besuch eines Fahrsicherheitstrainings für alle Personen ab 60 Jahren. Ältere Menschen besitzen zwar in der Regel mehr Erfahrung, verlieren aber bei schwierigen Verkehrssituationen schneller den Überblick als jüngere Verkehrsteilnehmer.

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